Ein ewiger Thomas-Kreislauf?
Wie deutsche Börsenunternehmen ihre Vorstände rekrutieren.

Erscheinungsdatum: 3. April 2017

Die Vorstände der an der Frankfurter Börse notierten Unternehmen sind extrem homogen und durch und durch von „Thomas“ geprägt: Im März 2017 bestehen die Vorstände zu 93 Prozent aus Männern, die sich in Alter, Herkunft und Ausbildung stark gleichen. Der deutsche CEO umgibt sich am liebsten mit Spiegelbildern seiner selbst; 5 Prozent der CEOs heißen Thomas, und es gibt mehr Vorstandsmitglieder, die Thomas oder Michael heißen (49), als es insgesamt Frauen gibt (46). Zum Pressetext.

Hier kann der ganze Bericht heruntergeladen werden.

Einige Medienreaktionen auf den Bericht finden Sie hier.

 

Zielgröße: Null Frauen
Die verschenkte Chance deutscher Unternehmen.

Erscheinungsdatum: 28. September 2016

Anders als schwedische Firmen setzen die in den deutschen Indizes DAX30, MDAX, SDAX und TecDAX notierten Unternehmen noch nicht auf die unternehmerischen Vorteile von mehr Frauen in ihren Führungsgremien. Die von ihnen veröffentlichten Zielgrößen für die Erhöhung des Frauenanteils in den Vorständen bis zum 30.06.2017 sind überraschend niedrig: nur 16 Firmen planen überhaupt eine Erhöhung des Frauenanteils, fünf von ihnen haben bislang eine Frau für den Vorstand rekrutiert. 110 Firmen von 160 haben derzeit gar keine Frau im Vorstand und planen laut Geschäftsbericht auch nicht, etwas daran zu ändern. Zum Pressetext. 

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AllBrights Schwarze Liste

122 von 160 Unternehmen, die in DAX, MDAX, SDAX und TecDAX notiert sind, hatten am 1. September 2016 keine einzige Frau im Vorstand. Das sind 76 Prozent der deutschen Börsenunternehmen. Die Schwarze Liste ist Teil des AllBright Berichts von September 2016 (siehe oben). Eine aktualisierte Liste erscheint im kommenden AllBright Bericht im September/Oktober 2017.