AllBright bei der "So What? Conference" des Nordischen Ministerrates

 
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Am 20. November veranstaltet der Nordische Ministerrat die “So What? Conference” in Tallinn. In Beiträgen von u.a. Ásmundur Einar Daðason (isländischer Minister für Soziales und Gleichberechtigung), Rene Tammist (estnischer Wirtschaftsminister) und Risto E.J. Penttilä (CEO Nordic West Office) werden die Vorteile von Diversity für Wirtschaft und Politik thematisiert. AllBright-Geschäftsführer Christian Berg hält eine Keynote zum Stand der Gleichstellung im europäischen Top-Management.

Die Konferenz wird auf www.delfi.ee per Livestream übertragen (20. November, 13-18 Uhr).

www.norden.ee

 

Podiumsdiskussion bei der Körber-Stiftung

 
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Wie geht Leadership in Zeiten der Digitalen Transformation? Am 1. November diskutierte AllBright-Geschäftsführer Christian Berg in der Hamburger Körber-Stiftung mit Digital Leadership-Expertin Christiane Brandes-Visbeck, Ines von Jagemann (Geschäftsführerin Digital der Tchibo GmbH), und Anna Kaiser (Gründerin der Tandemploy GmbH). Die Veranstaltung wurde moderiert von Verena Fritzsche, Geschäftsführerin am NIT (Northern Institute of Technology Management).

"Diversität und Digitalisierung gehören zusammen. Digitalisierung fordert Wandlungsfähigkeit von den Unternehmen und in diversen Führungsteams wagt man eher, sich zu verändern, als in Teams, in denen alle gleich sind." 
Christian Berg, AllBright Stiftung

www.koerber-stiftung.de

 

AllBright beim 9. "EU Diversity Charters’ Annual Forum"

 
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Die AllBright Stiftung wurde von der EU-Kommission zum diesjährigen EU Diversity Charters’ Annual Forum nach Prag eingeladen. Unter dem Motto „Diversity in Diverse Europe“ kamen am 15. Oktober zweihundert Diversity-Experten, Unternehmen und Vertreter des öffentlichen Sektors zusammen, um sich auf Diversität und Inklusion als zentrale Werte Europas zu besinnen. AllBright Geschäftsführer Christian Berg berichtete über den Stand der Diversität in europäischen Unternehmen und die entscheidenden Faktoren, mit denen sich Diversität in Unternehmen erreichen lässt.

9th EU Diversity Charters’ Annual Forum ‘Diversity in Diverse Europe’

 

Der neue AllBright Bericht ist online

 
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Der Zuwachs an Frauen in den Vorständen der 160 deutschen Börsenunternehmen war im vergangenen Jahr so gering, dass er in etwa dem gleichzeitigen Zuwachs an Männern entspricht, die Thomas heißen. An den Unternehmensspitzen dominiert eine männliche Monokultur, die sie nicht abzuschütteln vermögen: Thomas rekrutiert Thomas und der wiederum einen Thomas, der ihm sehr ähnlich ist; am 1. September 2018 sind 92 Prozent der Vorstandsmitglieder Männer. Von der Vielfalt in der deutschen Gesellschaft kommt in diesen Führungsetagen wenig an.

Zwar gab es im vergangenen Jahr eine Verbesserung des Frauenanteils in den Vorständen der mittelgroßen Unternehmen des MDAX von 3,8 auf 6,8 Prozent, doch in den großen DAX-Konzernen, bislang der stärkste Veränderungsmotor, stagniert der Anteil mit 13,4 Prozent auf Vorjahresniveau. Die Unternehmen fallen damit im internationalen Vergleich immer weiter zurück: In den USA und Schweden ist der Frauenanteil in den Vorständen schon jetzt doppelt so hoch und er wächst dort wesentlich schneller.

Der Ehrgeiz der Unternehmen, den Frauenanteil im Top-Management zu erhöhen, ist weiterhin erstaunlich gering: Unter den 160 Börsenunternehmen gibt es 110, die keine einzige Frau im Vorstand haben. 79 Firmen, die keine Frau im Vorstand haben, haben sich für die kommenden Jahre (in der Regel bis 2022) entweder gar kein Ziel gesetzt oder aber das Ziel, einen Frauenanteil von 0 Prozent zu erreichen. Das betrifft die Hälfte aller an der Frankfurter Börse notierten Unternehmen (2016 waren es mit 110 noch zwei Drittel). Nur 37 Unternehmen planen tatsächlich eine konkrete Erhöhung des aktuellen Frauenanteils.

„Die männliche Monokultur in den deutschen Vorständen ist Ausdruck einer längst veralteten Sicht auf Qualifikation, Kompetenz und Führungskultur, die die Zukunftsfähigkeit dieser Unternehmen infrage stellt“, kommentieren die Geschäftsführer der AllBright Stiftung Wiebke Ankersen & Christian Berg. „Monokulturen sind bei konstanten Bedingungen effizient – in einer veränderlichen Umwelt sind sie jedoch anfällig und wenig anpassungsfähig; in Zeiten von Globalisierung und Digitalisierung ist das für Unternehmen ein großes Problem. Vielfältig aufgestellte Mannschaften sind unvorhersehbaren Herausforderungen viel besser gewachsen.“

In jedem Jahr werden rund 100 Vorstandsposten in den Börsenunternehmen neu besetzt. AllBrights Weiße, Graue und Schwarze Liste geben einen schnellen Überblick: Welchen Firmen gelingt es am besten, Frauen zu finden und zu halten, und welche sind damit besonders attraktiv für Männer und Frauen, die auf eine offene und inklusive Unternehmenskultur Wert legen?

Hier kann der Bericht als PDF heruntergeladen werden.

 

Am Montag, dem 1. Oktober, erscheint der neue AllBright Bericht

 
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Am Montag erscheint der neue AllBright Bericht. Jedes Jahr im Herbst dokumentieren wir die Entwicklung des Frauenanteils in den Vorständen und Aufsichtsräten der deutschen Börsenunternehmen. Was hat sich seit dem letzten Jahr getan? Welche Unternehmen haben sich gut entwickelt? Und welche Unternehmen landen auf der Schwarzen Liste?

Ab Montag, dem 1. Oktober, gibt es den Bericht hier zum Download.

 

Cliché Bashing bei VW Drive: "Take it easy Girl vs. Multitasking Women"

 
 Sissy Metzschke,   Volker wieprecht und wiebke ankersen

Sissy Metzschke, Volker wieprecht und wiebke ankersen

Bei der Veranstaltung “Cliché Bashing” von Volkswagen werden Klischees in Frage gestellt und von den Gästen auf dem Podium und dem Publikum kontrovers diskutiert. Zum Thema “I´m (im)perfect – Take it easy Girl vs. Multitasking Women” kommentierte am 20. September AllBright-Geschäftsführerin Wiebke Ankersen als Expertin Klischees über Frauen in Führungspositionen.

www.cliche-bashing.com

 

AllBright auf der HerCareer Karierremesse - mit Cawa Younosi

 
 Cawa Younosi, SAP DEUTSCHLAND

Cawa Younosi, SAP DEUTSCHLAND

 christian berg und Wiebke Ankersen, AllBright stiftung

christian berg und Wiebke Ankersen, AllBright stiftung

 
 

Am 11. Oktober ist die Allbright Stiftung gemeinsam mit Cawa Younosi, dem Personalchef von SAP Deutschland, auf der Karrieremesse herCAREER in München. Im Rahmen der Themenserie „From Human Resources to Human Resources“ berichten erfahrene HR-Experten über erfolgreiche Strategien, mit denen sie mehr Frauen für Führungspositionen gewinnen konnten. Was hat funktioniert, was nicht? Ein Blick hinter die Kulissen.

Cawa Younosi hat für SAP das "MaxFlex"-Programm entwickelt: Ein Arbeitsmodell, das auf maximale Flexibilität im Arbeitsalltag und eine gesunde Work-Life Balance angelegt ist. Für Younosi ist Vielfalt ein Herzensthema: „Meine Mission und Vision ist, dass wir eines Tages die Abteilung Diversity & Inclusion nicht mehr benötigen, da der berufliche Alltag von Chancengleichheit für alle bestimmt ist.“

Am 11. Oktober um 16:00 Uhr in Halle 1. Herzlich willkommen!

www.her-career.com/personaler-unter-sich-from-hr-to-hr

 

Fair Pay Management Circle bei ThyssenKrupp

 
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Beim Fair Pay Management Circle des Fair Pay Innovation Lab ging es am 7. August um Diversität und Inklusion im Unternehmensalltag. Auf Einladung von Oliver Burkhard, Personalvorstand und Arbeitsdirektor bei ThyssenKrupp, sprach AllBright Geschäftsführer Christian Berg unter anderem mit Daniel Holz (Managing Director bei SAP Deutschland) und Juliane Seifert (Staatssekretärin im BMFSJ) über den Thomas-Kreislauf, Frauennetzwerke und Fair Pay.

www.fpi-lab.org www.thyssenkrupp.de

 

Die schwedische Finanzministerin Magdalena Andersson zu Besuch bei AllBright

 
 Wiebke Ankersen, Magdalena Andersson, Christian Berg

Wiebke Ankersen, Magdalena Andersson, Christian Berg

Vor ihrem Treffen mit Finanzminister Olaf Scholz hat die schwedische Finanzministerin Magdalena Andersson am 11. Juni die AllBright Stiftung besucht und mit den Geschäftsführern Wiebke Ankersen und Christian Berg über den Stand der Gleichstellung in der deutschen Wirtschaft gesprochen.

Magdalena Andersson ist Mitglied einer erklärtermaßen feministischen Regierung und verantwortet den ersten Haushalt in Schweden, der auf seine Auswirkungen auf die Gleichstellung von Männern und Frauen überprüft wurde und ausdrücklich zu mehr Geschlechtergerechtigkeit beitragen soll.

 

 

The new AllBright report is online

 
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Germany – Last Place
Corporations across the world advance more women into top management

In no other country is the predominance of men among the top executives of large stock exchange traded enterprises as strong as in Germany. If one compares the share of women on the management boards of the leading companies in Germany, France, Great Britain, Poland, the USA and Sweden, Germany is in last place – here women hold a share of only 12.1 percent. The comparison also shows: Paid parental leave or affordable childcare are important to enable women to work full time, but the crucial factor to advance women to the highest levels of management is the will of the companies.

Click here to download the report in English.

Press reviews

 

Am Montag, dem 14. Mai, erscheint der neue AllBright Bericht

 
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Deutschland ist Schlusslicht: Vergleicht man den Frauenanteil in den Vorständen der 30 führenden Börsenunternehmen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Polen, den USA und Schweden, belegt Deutschland den letzten Platz. 

Deutschland ist das Land mit dem geringsten Frauenanteil in den Vorständen der 30 größten Börsenunternehmen, es ist das einzige Land im Vergleich, in dem keines der großen 30 Börsenunternehmen einen weiblichen CEO hat; und Deutschland ist auch das einzige Land, in dem keines dieser Unternehmen überhaupt einen Frauenanteil von 30 Prozent im  Vorstand erreicht.

Gute gesellschaftliche Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind wichtig für einen hohen Frauenanteil im Management. Der Ländervergleich zeigt jedoch: Wirklich entscheidend ist die Einstellung der Unternehmen – wenn Frauen und Vielfalt im Top-Management strategisch gewollt sind, steigt der Anteil signifikant, unabhängig von den Rahmenbedingungen im jeweiligen Land.

Hier kann der Bericht heruntergeladen werden.

 

AllBright beim WoMenPower Karrierekongress auf der Hannover Messe

 
 V. l. n. r.: Andréa Zengin, Edda Kristof-Goeman, Beate Brummel, Kerstin Günther, Christian Berg, Maren Heltsche, Sonja Moosburger, Maike Baumgartl

V. l. n. r.: Andréa Zengin, Edda Kristof-Goeman, Beate Brummel, Kerstin Günther, Christian Berg, Maren Heltsche, Sonja Moosburger, Maike Baumgartl

 
 

Am 27. April 2018 fand der Karrierekongress WoMenPower zum 15. Mal im Rahmen der Hannover Messe statt. Der jährlich veranstaltete Kongress ist eine Netzwerk- und Diskussionsplattform für Frauen zu Karrierefragen, Erfolgsstrategien und innovativen Arbeitsformen.

Unser Geschäftsführer Christian Berg nahm an dem von Oracle initiierten Panel „Digitale Transformation: Eine Chance für Frauen in Führung?!“ teil. Der AllBright Bericht 2017 diente als Ausgangspunkt für die von Andréa Zengin und Maike Baumgartl (Oracle) moderierte Diskussionsrunde, zu der außerdem Edda Kristof-Goeman (Volkswagen), Beate Brummel (Sparkasse), Kerstin Günther (ehem. Telekom), Maren Heltsche (Digital Media Women) und Sonja Moosburger (MediaMarktSaturn) beitrugen.

 

 

Die AllBright-Stiftung bei der DB-Managerinnen-Lounge

 
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Bei der DB-Managerinnen-Lounge trafen sich am 25. April 2018 etwa 500 Managerinnen des Deutsche Bahn-Konzerns unter dem Motto "Mehr Frauen an die Spitze - Was wir zum Wandel beitragen können".

AllBright-Geschäftsführerin Wiebke Ankersen hielt einen Impulsvortrag und betonte, dass eine nachhaltige Erneuerung der Führungsstruktur nur durch eine Veränderung im Rekrutierungsverhalten erreicht werden könne. Der "Thomas-Kreislauf" - Männer rekrutieren immer wieder ihnen ähnliche Männer - müsse dafür durchbrochen werden. 

In der folgenden Gesprächsrunde mit DB-Aufsichtsrätin Susanne Knorre und DB-Personalvorstand Martin Seiler sagte Ankersen, dass die schwedischen Unternehmen bereits die Chancen von vielfältigen Management-Teams erkannt hätten und dass es darum ginge, die Führungskultur zu ändern - nicht die Frauen. 

 

Herzlich willkommen bei AllBright, Fränzi Kühne!

 
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Ab sofort verstärkt Fränzi Kühne, Gründerin und Geschäftsführerin der Digitalagentur TLGG und Aufsichtsrätin bei der Freenet AG, mit ihrer Expertise und ihrem Engagement den AllBright-Stiftungsrat. 

Frau Kühne, Sie sind Deutschlands jüngste Aufsichtsrätin und haben eine unschlagbare Digitalkompetenz. Das ist eine ziemliche Seltenheit in deutschen Aufsichtsräten. Sie zeigen, dass die Funktion von sehr unterschiedlichen Personen ausgeübt werden kann – nicht nur von älteren Herren mit jahrelanger Vorstandserfahrung. Welche Kompetenzen fehlen in deutschen Führungsetagen?

"Die Führungs- und Aufsichtsstrukturen hierzulande sind noch immer größtenteils für sichere Zeiten ohne große Umbrüche gemacht. Die sind bis auf weiteres vorbei, und die Digitalisierung ist dafür ein wesentlicher Treiber. Wo neue Herausforderungen entstehen, braucht es neue Kompetenzen – auch, aber bei weitem nicht nur in Fragen der Technologie. Neue Impulse aber können nur in divers aufgestellten Teams entstehen, wozu wiederum nicht nur die Balance von Männern und Frauen oder Jungen und Alten gehört, sondern eine generelle Vielfalt des Denkens und der Perspektiven. Digitale Kompetenz im Sinne eines Bewusstseins für kulturelle und ökonomische Konsequenzen der Digitalisierung muss in bestehende Strukturen integriert werden – durch schlau zusammengestellte, diverse Teams in einem Arbeitsumfeld, in dem sie sich frei entfalten können."

Wir sind sehr froh und auch ein bisschen stolz, dass Sie sich ab sofort in unserem Stiftungsrat engagieren. Was ist Ihnen besonders wichtig an der Arbeit der AllBright Stiftung?

"Froh und stolz bin auch ich und dankbar für die Gelegenheit. Die AllBright Stiftung ist ein wichtiger und spannender Impulsgeber für Diversität in Wirtschaftskreisen, ein wichtiges Netzwerk, das Ideen und Aktivitäten bündelt. Mir gefällt, dass der Fokus zwar auf der Förderung weiblicher Führungsstrukturen liegt, der Begriff der Vielfalt aber darüber hinaus verstanden wird. Ich freue mich darauf, kreative Ideen in ihre Arbeit einzubringen, sie noch sichtbarer zu machen und über mich und mein Netzwerk auch den Zugang zu neuen Zielgruppen und Interessentinnen zu öffnen."

Herzlich willkommen, Frau Kühne, wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Dem AllBright-Stiftungsrat gehören außerdem an: Rainer Esser (ZEIT-Verlag), Anna Sophie Herken (HPC), Amanda Lundeteg (AllBright Stockholm), Florian Nöll (Deutscher Startupverband), Nicole Peper (IKEA), Laura Sprechmann (Nobel Media AB), Axel Wallrabenstein (MSL-Group), Tanja Wielgoß (BSR).

 

Wir brauchen Verstärkung!

 

Die AllBright Stiftung ist eine gemeinnützige deutsch-schwedische Stiftung, die sich für mehr Frauen und Diversität in den Führungspositionen der Wirtschaft engagiert. Wir schaffen medienwirksam Transparenz & Öffentlichkeit für gute und schlechte Entwicklungen in den Unternehmen, überzeugen mithilfe guter Beispiele und bekämpfen falsche Mythen mit Fakten. Dabei bringen wir Erfahrungen aus Schweden ein und ermuntern insbesondere Männer, sich für eine Arbeitswelt einzusetzen, in der Frauen und Männer sich gleichermaßen entfalten und Unternehmen bessere Ergebnisse erzielen können.

Ab dem 1. April 2018 suchen wir eine oder einen

Redakteurin oder Redakteur
(in Vollzeit oder vollzeitnaher Teilzeit)
.

Was du bei uns machst

  • die Social-Media-Kanäle und die Webseite der Stiftung selbständig und meinungsstark betreuen, optimieren, erweitern und evaluieren
  • Kommunikationskonzepte entwickeln
  • an den AllBright Berichten (Recherche und Redaktion) und Meinungsartikeln mitarbeiten
  • bei der Veranstaltungsorganisation mitarbeiten

Was du mitbringst

  • Hohe Identifikation mit den Zielen der Stiftung
  • Abgeschlossenes Studium, gerne PR/Kommunikation oder BWL
  • Erfahrung im Managen von Social Media Accounts
  • Vertrautheit mit modernen Management-Ansätzen & Diversity
  • Ausgeprägtes strategisches und redaktionelles Denkvermögen
  • Textsicherheit, Fähigkeit, zielgruppengerecht und auf den Punkt zu formulieren
  • Selbständige & eigenverantwortliche Arbeitsweise

Was wir bieten

  • Eine superspannende kommunikative Herausforderung – jeden Tag aufs Neue
  • Flache Hierarchie & Mitgestaltung bei der Weiterentwicklung unserer Arbeit
  • Flexibles Arbeiten im kleinen, internationalen Team im Zentrum von Berlin

Kontakt: Wiebke Ankersen, Tel.: 0173-27 77 389, wiebke.ankersen@allbright-stiftung.de

Wir freuen uns auf Bewerbungen bis zum 2. März an bewerbung@allbright-stiftung.de

 

Florian Nöll ist neues Mitglied im AllBright-Stiftungsrat

 
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Nicht nur in der etablierten Wirtschaft sind Frauen unterrepräsentiert. Nur jedes sechste Startup in Deutschland wird von einer Frau gegründet. Die neu entstehende Digitalwirtschaft die einmalige Chance, aus den Fehlern der Unternehmergenerationen vor ihr zu lernen. Ich möchte mithelfen, dass unsere Startups nicht nur für die Technologien und Arbeitswelten der Zukunft stehen, sondern auch mit Blick auf die Geschlechtergerechtigkeit Vorreiter sind.

Florian Nöll, Vorsitzender des Bundesverbandes Deutsche Startups e.V., unterstützt von nun an die Arbeit der AllBright Stiftung im Stiftungsrat. Der Unternehmer aus Überzeugung ist als Vorsitzender des Bundesverbands Deutsche Startups e.V. Dolmetscher zwischen innovativen Unternehmensgründungen und der Politik und engagiert sich seit mehr als 10 Jahren in der Gründungsförderung.

Herzlich willkommen!

 

Berliner Marktplatz der Vielfalt von Vattenfall und GASAG am 24. Januar

 

Der Berliner Marktplatz der Vielfalt, ein Netzwerktreffen für Berliner Unternehmen, stand am 24. Januar 2018 auf Einladung von Vattenfall und GasAG im Zeichen von Gender Diversity.

AllBright-Geschäftsführerin Wiebke Ankersen präsentierte einleitend die Problematik des "Thomas-Kreislaufs", der dazu führt, dass Männer immer wieder ihnen ähnliche Männer rekrutieren. Im Anschluss diskutierten AllBright-Geschäftsführer Christian Berg, die Vorstandsvorsitzende der GASAG Vera Gäde-Butzlaff, der Vorsitzende der Technologiestiftung Berlin Nicolas Zimmer und Sabine Thonke, Aufsichtsrätin bei den Berliner Wasserbetrieben darüber, wie die Unternehmen einen höheren Fauenanteil in den Führungsetagen erreichen können.

AllBrights FührungsFrauenFloskel-Bingo der gängigen Ausreden von Unternehmen, warum an ihrer Unternehmensspitze keine Frauen vertreten sind, war dann in Workshops Ausgangspunkt für das Erarbeiten konkreter Maßnahmen in den Unternehmen, um gegen diese Aussagen und die dahinterliegenden Sachverhalte anzugehen.

Fotos: Rolf Schulten

 

Vielfältig, kreativ, agil? Ein deutsch-schwedischer Dialog über die Zukunft der Wirtschaft am 8. Dezember

 
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Der schnelle technologische Wandel und die zunehmende Digitalisierung aller Wirtschaftszweige verändern die Wirtschaft grundlegend. Dieser Herausforderung können Deutschland und Schweden nur mit einer Vielfalt an Ideen begegnen – und die beginnt mit Vielfalt im Management und in den Teams der Unternehmen.

Die Berichte der AllBright Stiftung in Deutschland und Schweden zeigen jedoch, wie extrem homogen und männlich dominiert insbesondere das Management heute noch ist. Wie arbeiten erfolgreiche deutsche und schwedische Unternehmen mit dieser Herausforderung? Was tut die Politik, um den notwendigen Wandel zu unterstützen?

Auf Einladung der AllBright Stiftung und der schwedischen Botschaft kamen am 8. Dezember mehr als 100 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft zusammen, um mehr über die Arbeitsansätze von Bundesministerin Brigitte Zypries, Magnus Johansson vom schwedischen Wirtschaftsministerium, Wilfried Porth, Personalvorstand der Daimler AG, und Anna Andersson, personalverantwortlich in der Geschäftsführung von IKEA Deutschland zu erfahren. Jana Tepe und Anna Kaiser von Tandemploy sowie Rocío Lorenzo von BCG gaben spannende Impulse zu neuen Arbeitsformen in der digitalisierten Welt und dem Zusammenhang von Vielfalt und Innovationskraft.

„Entscheidend ist die Unternehmenskultur“, sagte Anna Andersson von IKEA. „Sie muss wirklich inklusiv sein und den Mitarbeitern Raum und Verantwortung geben, und ihre unterschiedlichen Fähigkeiten nutzen. Wir dürfen nicht alle Mitarbeiter in dasselbe Korsett pressen, wenn wir ihr volles Potential nutzen wollen - da müssen wir als Arbeitgeber auch bereit sein, einige Mühe und Flexibilität zu investieren. Nur so bekommen wir vielfältige Teams, die uns nachhaltig erfolgreicher machen“.

„Digitalisierung, Vernetzung, Elektromobilität, der Weg zum autonomen Fahren und Share-Economy – all das verändert unsere Branche mit rasanter Geschwindigkeit. Diesen Wandel können wir nur mit einer qualifizierten, engagierten und vielfältigen Mannschaft erfolgreich gestalten. Jeder einzelne unsere Mitarbeiter bringt andere Talente ein, das bereichert und führt zu besseren Ergebnissen“, davon ist Wilfried Porth, Personalvorstand der Daimler AG, überzeugt. „Als Arbeitgeber liegt es an uns, eine offene Unternehmenskultur zu leben und Vielfalt, Pioniergeist und Eigenverantwortung zu fördern.“

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries ist die erste in diesem Amt, die sich engagiert für eine bessere Repräsentation von Frauen in den Führungspositionen der Wirtschaft einsetzt: „Es geht bei der Förderung von Frauen nicht darum, Frauen und Männer gegeneinander auszuspielen, sondern vielmehr darum, sie zu einem ausgeglichenen Zusammenspiel zu bewegen. Und hier spielt der Wirtschaftsfaktor Frau eine große Rolle, denn ein Unternehmen mit Vielfalt ist erwiesenermaßen besser aufgestellt."

In Schweden stehen die staatlichen Unternehmen besser da als die Privatwirtschaft: So besteht beispielsweise der Vorstand der schwedischen Bahn aus 7 Frauen und 4 Männern. „In den Aufsichtsräten der staatlichen Unternehmen haben wir inzwischen einen Frauenanteil von 49 Prozent erreicht, 45 Prozent der Aufsichtsratsvorsitzenden sind Frauen. Wir müssen da mit gutem Beispiel vorangehen und wollen die Privatwirtschaft inspirieren“, erläuterte Magnus Johansson aus dem schwedischen Wirtschaftsministerium.

 
 

"Verbale Aufgeschlossenheit bei praktischer Verhaltensstarre. Ein Lagebericht aus der deutschen Wirtschaft"

 
 Eva Buchhorn (Manager Magazin), Karen Ferdinand (KPMG), Markulf Behrendt (Allen & Overy), Wiebke Ankersen (AllBright)

Eva Buchhorn (Manager Magazin), Karen Ferdinand (KPMG), Markulf Behrendt (Allen & Overy), Wiebke Ankersen (AllBright)

Im Rahmen der 2. Dverse Media Konferenz am 3. November in Berlin diskutierte AllBright-Geschäftsführerin Wiebke Ankersen mit Eva Buchhorn (Manager Magazin), Markulf Behrendt (Partner Allen & Overy) und Karen Ferdinand (Partnerin KPMG) über Tempo und Unterschiede bei der Einführung von mehr Vielfalt in den Führuntsetagen der deutschen Wirtschaft: Während die Führungsgremien der meisten großen Börsennternehmen weiblicher und internationaler werden, verharren die kleineren und mittleren Unternehmen weitgehend in alten Strukturen.

 

Wie sehen Unternehmen aus, die Frauen faire Karrierechancen bieten?

 
 CHRISTIAN BERG, ANNA ANDERSSON, ANNA SOPHIE HERKEN UND WIEBKE ANKERSEN

CHRISTIAN BERG, ANNA ANDERSSON, ANNA SOPHIE HERKEN UND WIEBKE ANKERSEN

Diese für den beruflichen Erfolg von Frauen entscheidende Frage stellte die AllBright Stiftung im Rahmen der Karrieremesse für Absolventinnen, Frauen in Fach- und Führungspositionen und Existenzgründerinnen herCAREER in München. Die Geschäftsführer der AllBright Stiftung Wiebke Ankersen und Christian Berg diskutierten mit Anna Sophie Herken (CFO, HPC) und Anna Andersson (Geschäftsführung, IKEA Deutschland), was Unternehmen anders machen, die Frauen an sich binden und konsequent bis nach ganz oben befördern. 

Ein Blick in die obersten Führungsetagen kann da zum Beispiel hilfreich sein: Keine Frau im Top-Management? Kein gutes Zeichen. Und umgekehrt sind Frauen in den obersten Führungsetagen ein guter Indikator für eine offene, flexible und inkluse Unternehmenskultur, in der auch Frauen ihr volles Potential entfalten können.